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iD.036Monomatik - Morgen träumen wir gemeinsamEnglish: When a hopeless romantic turns his face into the sun on a bright spring-day with his eyes closed, slipping into a soft daydream, he might just happen to forget about his inclination to melancholy for a moment, shortly feeling not too hopeless anymore. Nostalgia seeps through him, memories from a light-hearted time cross his mind and for a glimpse he feels that the burden of existence has been taken from his shoulders. Monomatik must have felt this way or similar when working on their third ep on iD.EOLOGY. Even though a certain contemplative undertone can still be made out in their tracks here and there, "Morgen träumen wir gemeinsam" displays a side to the three Cologne guys that many would not have guessed at. The prisms of their indietronic-glasses refract the brilliance of yesterday's melodic synthpop, the tonal fragments trigger your emotional memory, remindung you of a time when a lightness of being seemed to be present constantly everywhere around you. Even those who would never label themselves as romantics cannot ignore the magic of such an experience. And then, maybe even they sometimes wish that the daydream will never end.
So oder so ähnlich muss es Monomatik bei der Arbeit an ihrer dritten EP auf iD.EOLOGY ergangen sein. Zwar ist in ihren Tracks ein gewisser nachdenklicher Unterton hier und da noch immer auszumachen, jedoch kommt auf "Morgen träumen wir gemeinsam" eine bisher wohl ungeahnte Seite der drei Kölner zum Vorschein. In den Prismen ihrer Indietronic-Brillen bricht sich der Glanz des melodischen Synthpop vergangener Tage. Tonale Fragmente aktivieren das emotionale Gedächtnis und erinnern Dich an eine Zeit, in der eine Leichtigkeit des Seins stets und allgegenwärtig spürbar schien. Selbst diejenigen, die sich selbst niemals als Romantiker bezeichnen würden, können sich der Magie dieser Erfahrung kaum entziehen. Und vielleicht wünschen auch sie sich dann machmal, dass der Tagtraum niemals enden wird.
Click here to write a comment! Comments/ Kommentare:lecker wie die pizza die ich gerade esse ;) Ziemlich guter Release (wie immer) von Id.eology meint: wlado am 21.07.07 14:07 »Indietronic« nennt man dieses feine Stöffsche also, das muss ich mir merken. Von der EP gefällt mir die „Zeit der Erkenntnis“ am Besten, weil es so schön elektronisch ist, aber auch die anderen Titel sind nicht zu verachten. Und, wie der einleitende Text korrekt feststellt, ist der Sound ganz typisch für deutschsprachige Electromucke nachdenklich, aber eingängig – 2raumwohnung und Mediengruppe Telekommander lassen grüßen. P.S.: Erster! ;-) meint: Robb am 26.06.07 23:44 |