From Past to Present

nearly all pictures by Monsieur J., except a few by Resi, Jörg “Projektohr” Isselmann, Antina Michels and a few others.

Deutsch

2000

Im Frühjahr 2000 setzten sich Jörg Friedrichs & Christian Sierpinski zusammen, um ein gemeinsames Label-Projekt zu konzipieren, welches sowohl den Output von befreundeten Musikern als auch Grafikern/Malern/Textern ermöglichen sollte – iD.EOLOGY. Inspiriert durch Labels wie Warp oder Mute, war der Grundgedanke dabei, sich musikalisch nicht auf eine Sparte festzulegen, sondern interessanter Musik jeglicher Art hier ein Zuhause zu geben.
Damals mit im Team bzw. iD-Kollektiv waren die Musiker Smartbrain (jetzt Sudio), die Konsumkinder (inzwischen Teil der Broke Gringos), Oddjob und Yakitorih sowie die Grafiker Pevy, One!man, René Rothmann und eben Sir Pinski. Volker Tripp, später festes Mitglied im Label-Team, verfasste schon damals erste Texte für Präsentationen wie z.B. eine erste Label-Präsentation mit Hörproben, die als Datentrack für eine erste Label-Compilation gedacht ist.
Während Christian „Sir Pinski“ diverse Gestaltungskonzepte für unsere Website ausprobierte, erscheint das Album der Konsumkinder (Slomo & Lanze a.k.a. LAH) als Selfmade-CD-R, gestaltet von René Rothmann, erhältlich bei ein paar Kölner Plattenläden.

2001

Es erscheint das Oddjob-Album “Heautoscope” , welches über Bjoern Lynnes Seite vertrieben wird. Phil Harmony a.k.a. Cuebism sowie ein weiterer alter Bekannter namens Elliptic stossen ebenfalls ins Kollektiv. Der Kölner MC Sel gesellt sich zu den Konsumkindern und zusammen gründen sie die „Zelle 11“, um kurze Zeit später ihr erstes (und ebenfalls einziges) Album „Schweiss & Tränen“ als CD-R im Kölner Underground zu vertreiben. Einige kleinere Auftritte folgen in Köln & sowie eine Teilnahme an einem Stuttgarter Hiphop-Jam.
Nach diversen geänderten Designs für unsere Seite entstehen 2002 die „Heads“, die fortan Trademark fürs Label werden.

2002

Durch ein fatalen Festplatten-Crash gehen nahezu alle wichtigen Daten für den anstehenden Launch der Webseite verloren.
Slomo gründet mit dem befreundeten Musiker Max das Dub-Projekt „Green Planet“, dessen Output ebenfalls über iD.EOLOGY veröffentlicht werden soll (eine geplante erste EP wurde durch den Wegzug von Max aus Köln leider nie fertig, erstmalig kann man eines der Stücke auf der iD.classics001 hören)

2003

Als die Zelle11 auf Tim und seine Broke Gringos aus Köln/Bottrop stößt, schließen sie sich ihnen an. Moritz Sauer trifft auf die iD-Crew und ist vom Output begeistert. Er bietet seine Hilfe beim Programmieren der Internet-Seite an und bringt Brigitte Bijoux und Elektrokill mit ins Musiker-Team. Im August 2003 zur Popkomm. in Köln erscheint die erste Online-Compilation Feu’netik zum kostenlosen Download. Masterings werden von Andreas Triller und Jörg „Projektohr“ Isselmann gemacht.
Schon nach gerade mal 4 Veröffentlichungen stoßen weitere Musiker mit ins Team, Julian Petrin aus Hamburg und NK aus der Nähe von Nürnberg, deren erste Beiträge auf der Weihnachtscompilation id.005 – Gifts from the Gifted gehört werden können.

2004

Erste Radio-Interviews folgen (KölnCampus & Tinitusstadl auf Tide,Hamburg), und sowohl weitere Kölner Neuzugänge wie Ate One & Seak One von der weltweit bekannten Graffiti-Combo CNS-Crew sowie die australische Band Velure kommen ins iD-Team.
Nach Live-Auftritten auf der ersten Netlabel-Night organisiert von Tokyo Dawn Records zusammen mit weiteren Netlabeln wie Thinner, Stadtgruen und Parkstudios und einem Vortrag über Netlabel auf der kölner c/o-pop von Christian Sierpinski und Moritz Sauer verlässt letzterer das Label-Team wieder, um sich künftig mehr seinen journalistischen Arbeiten und seinem Phlow-Projekt widmen zu können.
Weitere neue Artists wie Resi aus Düsseldorf, Jasmin aus Münster, Deep Motions aus Russland, Glander aus Berlin, Rupert sowie Authist & Dub One!, ebenfalls alle aus Berlin, Monomatik und Phour Trakk aus Köln, Bangguru aus Portugal sowie ein ebenfalls alter Kumpel aus Demoszene-Zeiten, Sire aus Hamburg, veröffentlichen Arbeiten auf iD.EOLOGY.

2005

Gleich zwei Label-Parties im grossen Stil werden organisiert: Die iD.EOLOGY-Hiphop-Nacht mit Künstlern wie Ate One & Band, Slomo, Fleur Earth, dem Broke Lovers Sextet, MC Sel und DJ Lars Arens a.k.a. Soulkrates im Frühjahr sowie zur c/o-pop im August im Rahmen der „Deutschlandreise“ iD.EOLOGY vs. Stadtgruen mit Monomatik, Dual Perception (a.k.a. Sudio & Elliptic) und Marcin Mandola. Resi veröffentlicht, nachdem sie bereits schon einige Cover-arbeiten für unsere Veröffentlichungen gemacht hat, ihre erste Slideshow in unserer Designers Lounge. Zudem veröffentlicht Jan Gleichmar a.k.a. Disrupt seine erste EP „Jah Bit Invasion“ bei uns. Mit „Never mind the industry, here´s iD.EOLOGY“ zeigen wir auf einer grossen Doppel-compilation unserer gesamte musikalische Spanbreite, das Cover hierzu wurde von der Graffiti-Größe Seak One gemacht. Fleur Earth aus Köln veröffentlicht ihre erste Solo-EP namens „Zirkular“ auf unserem Label. Ende des Jahres, pünktlich zur Weihnachtszeit, geht unser iD-store online.

2006

Nachdem wir in den De:Bug-Lesercharts auf Platz 5 der beliebtesten Internet-Label gekommen sind, ergänzen wir auf unserer Seite neue Funktionen wie ein Forum und Booking-möglichkeiten. Ostern geben wir dann in der Villa in Berlin eine große Labelparty über zwei Floors, auf denen das Fleur Earth Experiment seinen ersten großen Auftritt hat. Zudem spielen das Broke Lovers Sextet, MC Sel, Lunte, Disrupt, Monomatik und erstmalig für unser Label Alice Rose. Wie üblich kann man sich zudem Ausstellungen aus unserer Designers-Lounge anschauen, mit Arbeiten von Resi, Sir Pinski, One!man, Pevy und Ninne. Es folgt eine weitere Label-Party, die Beatkatapult in Essen, sowie Auftritte auf grossen Veranstaltungen wie der Netaudio06 in London oder der BergischBreaks. Wir präsentieren stolz die erste Veröffentlichung der Zengineers auf iD.EOLOGY sowie unsere ersten EPs der neuzugänge Sunshine Family und Lash. Wir werden für die DVD „We built this city“ interviewt, eine Dokumentation über elektronische Musik aus Köln, auf der ausserdem namhafte Künstler und Label wie Mouse on Mars, Kompakt, Basswerk, Can, Hans Nieswandt u.a. vertreten sind.

2007

Radioairplay auf EinsLive (Köln), Radio Fritz (Berlin) sowie inzwischen in den gängigen Netlabel-Podcasts ermutigen uns dazu, zusammen mit Dakkord-Records (dem Vinyl/CD-Label der Brokes) einen Showroom auf der diesjährigen c/o-pop anzumieten. Neben einer Menge Infos wie Labelflyer, Karten, Sticker, Merchandise, Ausstellung der Designers-Lounge etc. gibt’s am Haupttag dick Livemusik von Fleur Earth Experiment, Disrupt, Dual Perception und Lunte sowie eine Videopremiere vom neuesten Clip von Slomo und LAH. Es folgen weitere Radiointerviews für z.B. Köln Campus oder den SWR2.
Unsere erste kommerzielle Veröffentlichung erscheint, die Compilation „Music is about People 2“, eine limitierte CD mit Künstlern wie Alice Rose, Disrupt, Fleur Earth, Bangguru, Monomatik, NK, Highfi_delity, Zengineers, den Broke Gringos und michL bridge.
Im Herbst nehmen wir mit einigen Artists am grossen Berliner Netaudio-Festival teil, es gibt zudem einen Vortrag von Volker Tripp zum Aufbau und den Vorteilen eines Netlabels.

2008

Mit Jeckich & Jöckich präsentieren wir stolz unsere erste NuSkool-Karnevals-Veröffentlichung, und mit „Frames“ veröffentlicht ein weiterer alter Demoszene-Freund, Kosmonaut, seine erste EP bei uns. Weigl & Hoffmann stossen ebenfalls mit ins iD-Team, genauso wie das 8-Bit-Partyrockmonster Das Timbo. Auf unserer ersten, neuen Genre-Compilation namens „iD.EOLOGY – because best things are free“ veröffentlicht das neue Krauthop-Projekt von Comfort Fit (Tokyo Dawn) und Tide (ehemals 3P) namens Grüün seine ersten beiden Tracks. Weitere Neuzugänge sind Niwa aus Holland, Katrah-Quey aus New Orleans sowie Soulkrates aus Köln, ein ebenfalls alter Bekannter von Cuebism und Monsieur J. aus iD-Gründertagen. Monomatik lösen sich als Band auf und veröffentlichen ihre letzte gemeinsame EP.
Im Herbst veröffentlichen wir unsere 50ste reguläre Veröffentlichung sowie einen nostalgischen Rückblick auf unsere Anfangstage mit der „Frühwerk“-Compilation, auf der erstmals auch alte, bislang nicht regulär veröffentlichte Stücke unserer Artists zu finden sind.

You can leave a response, or trackback from your own site.

2 Responses to “From Past to Present”

  1. MATBECH sagt:

    Which kind of licences use your releases? Are they copyrighted? I can’t find any information about that!

    Thanks anyway.

Leave a Reply

FAMILY & FRIENDS

Alice Rose
Bionicsession
CNSkillz
D´Akkord
DubOne!
Ebonycuts
Elektrokill
Gahzed
Glndr
Jahtari
Neck/CNS
Samstag2015
Seakone.com
Rothmann.cc
Pevy.de


WE GET LOVELY SUPPORT FROM

Scene.org
Archive.org
Wordpress
Correct-Printing


LABELS

12Rec.
8BitPeople
1bit-wonder
23 Seconds
A Quiet Bump
Aaahh Records
Acedia-Music
Aerotone
Ageema Music Club
Akashic-Records
Archipel
AudioBulb
Bad Panda Records
Beat is Murder
Bedroom Research
BlocSonic
Broque
Buda Beats
BumpFoot
Bypass
Camomille
Corpid
Crazy Language
D´Akkord
Der kleine grüne Würfel
Digital Kunstrasen
Dusted Wax Kingdom
Ed Banger Records
Edensonic
Ego Twister
Elpa
Enough Records
Error Broadcast
Experimedia
Fresh Poulp
Groove Caffe
Haushaltsware
Headphonica
Hippocamp
Homebody Rec.
Honey Productions
Instabil
Interdisco
Intervall-Audio
Intoxik
Jahtari
Kahvi Collective
Kazoomzoom
Kreislauf
Laridae
Legoego
LibreCommeLair
Melting Pot Music
Miasmah
MinLove
MinusN
Modularfield
Mono211
Muertepop
Mute
Nishi
No Source
Park Studios
Pentagonik
Peppermill Records
Phonocake
PlainAudio
Poni Republic
Proot Rec.
Provinzgold
Prozent Music
Rack & Ruin Records
Rec72
Resting Bell
Schmob
Second Family
Sensotech
Serein
SHSK'H
Stadtgruen
Starquake
Subsource
Surreal Madrid
Thinnerism
TokyoDawnRecords
TonAtom
Upitup
Uran97
Warp
Wavelike
WM Recordings
YukiYaki
Zimmer Records
Zymogen


MAGAZINES & BLOGS

Netlabels.cc
Netlabelism
Nerdcore
Machtdose
Blogrebellen
Tonspion
Vice-Magazine
De-Bug
Intro
Lodown
Netwaves
Catching The Waves
nwl.convulse
Netlabel Board
Breitband-Radio
Beat-Radio


APPARELL

MadMadeApe


FESTIVALS & LOCATIONS

Evoke
C/O-Pop
Netaudio Berlin
Netaudio London
Kunst[bar]
Morgengrau
Blender


Powered by WordPress | Supported by: Scene.org | Designed by: Best Free WordPress Themes | Compare Free WordPress 4 Themes, Download Premium WordPress Themes and Free WP Themes | iD.EOLOGY 2000 - 2011