[iD.045] ZENGINEERS – THE RETURN OF INTELLIGENCE: HIKARI & YAMIYO (2LP)

English: If you have a mission to fulfill, you might be well-advised to activate a network of supporters. In the case of Zengineers the mission is to revive a musical language written off by many with some new content.

A network, consisting of the netlabels iD.EOLOGY and musicartistry, is already there to back them up. And so their dichotomic approach to the question whether these days there still is anything left to say on the topic of drum’n'bass bestows upon us a netaudio-premiere in the shape of a double-album release divided upon two netlabels. “Hikari” and “Yamiyo” act complementary to one another in style and content and yet the two halves unite 24 tracks, on which Zengineers easily recombine genre characteristics of past and present days with stylistic tidbits from synthpop-vocals to world-music-vibes and jazz-elements.

“Hikari”, published on iD.EOLOGY, casts one look forward and two looks back. Warm pads meet rattling swishbeats, the earthy sound of wood contrasts the crisp tone of metal, while LTJ Bukem and Roni Size shake hands in front our inner ear. Indications of far-eastern harmonies touch the tracks as lightly as a soft breeze and carry our thoughts off to mysterious places full of exotic beauty, just to transport them back to western culture with elegic pop-vocals the very next moment.

When this trip is about to end you notice how much inspiration for the inner cinema there still is to be found in drum’n'bass these days, while at the same time you wonder whether there might also be some new sides to the more physical qualities of the genre to discover. More on that on “Yamiyo”.
Deutsch: Wenn man eine Mission zu erfüllen hat, so tut man gut daran, ein Netzwerk von Unterstützern zu aktivieren. Im Falle der Zengineers lautet die Mission, eine totgeglaubte musikalische Sprache mit neuen Inhalten wiederzubeleben.

Ein Netzwerk, bestehend aus den Netlabels iD.EOLOGY und musicartistry, haben sie bereits im Rücken. Und so beschert uns ihre dichotomische Herangehensweise an die Frage, was es zum Thema Drum’n'Bass heutzutage eigentlich noch zu sagen gibt, eine Netaudio-Premiere in Gestalt eines verteilt auf zwei Netlabels erscheinenden Doppelalbums. “Hikari” und “Yamiyo” verhalten sich inhaltlich wie formal komplementär und doch vereinen die beiden Hälften insgesamt 24 Tracks, auf denen Zengineers vorbehaltslos genretypische Codes heutiger und vergangener Tage mit stilistischen Versatzstücken von Synthpop-Vocals über Weltmusik-Vibes bis hin zu Jazz-Elementen rekombinieren.

“Hikari”, erschienen auf iD.EOLOGY, wirft einen Blick vorwärts und zwei zurück. Wärmende Flächen treffen auf scheppernde Raschelbeats, der erdige Ton von Holz kontrastiert den crispen Klang von Metall, während sich vor unserem inneren Ohr LTJ Bukem und Roni Size die Hand geben. Andeutungen fernöstlicher Harmonien streichen wie ein Windhauch über die Tracks und tragen unsere Gedanken an geheimnisvolle Orte von exotischer Schönheit, nur um sie im nächsten Moment durch elegische Pop-Vocals wieder in den westlichen Kulturkreis zurück zu transportieren.

Wenn dieser Trip sich seinem Ende zuneigt, merkt man nicht nur, wie sehr Drum’n'Bass heutzutage noch eine Inspiration für das Kopfkino sein kann, man fragt sich auch, ob sich den eher körperlichen Qualitäten dieses Genres ebenfalls neue Seiten abgewinnen lassen. Dazu mehr auf “Yamiyo”.

ANMERKUNG: Da das Netlabel Musicartistry Recordings leider Anfang 2012 seine Seite geschlossen und sämtliche VÖs vom Netz genommen hat, haben wir die 2te Seite des Doppelalbums YAMIYO mit auf unseren Server genommen, damit man nachwievor in den kompletten Genuß von “Return of Intelligence” kommen kann.

 

01. The Future (Intro)

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02. The Fusion

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03. Heliopolis

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04. Don´t blink

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05. My Way to you

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06. State of Intending

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07. Tea on the Terrace

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08. Ishin

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09. La Jetee

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10. TV on mute

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11. Through the Lens

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12. Stop each other

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13. Lost in plain Sight

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14. Passage to India

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Duration Hikari – 65:13 min. – 192kbit stereo quality
Duration Yamiyo – 65:13 min. – 192kbit stereo quality

All tracks composed by Zengineers.
Artwork by Resi.

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Das Kraftfuttermischwerk:Ich weiß ja auch nicht, aber als gestern alle irgendwie mit ihren Aprilscherzen beschäftigt waren, haben einige Netlabels zur Frühjahrsoffensive geblasen und Musik veröffentlicht, die, alles andere als ein Aprilscherz zu verstehen ist. Ich hatte ja nun schon einiges, aber das absolut dickste Ei kommt jetzt: Die von mir hoch geschätzten Zengineers schicken auf zwei Netlabels gleichzeitig ein Release in die Pipeline. Jeweils ein Album! Das kommt einer kleinen Sensation gleich, wenn man mich fragt. Lange war ich im Netz unterwegs, um D´n`B zu finden. Irgendwann habe ich aufgegeben und nun kommen die und knallen zwei sone Bretter auf einen Streich raus.

Nummer Eins kommt auf iD.EOLOGY, nennt sich “The return of Intelligence: Hikari” (Info & Download) und ist leider nicht als Paket zu haben, so denn ich das nicht übersehe. Nummer zwei gibt es auf Musicartistry nennt sich “The return of intelligence: Yamiyo” (Info & Download), verteilt die volle Kelle Drum n´Bass und kickt mich gerade aus dem Orbit.

Das dürfte bisher einmalig sein und, wie ich finde, auch sehr außergewöhnlich: Netlabelnetworking oder so. Zwei Platten, die doch irgendwie zusammen gehören, auf zwei Labels. Knaller! Und der Sound sowieso. Das ist ganz großes Theater!

Murdelta:die zengineers haben gerade eine doppel-lp an den start gebracht. das besondere dabei, die lp wurde auf zwei netlabels released. “the return of intelligence: yamiyo” ist auf music artistry erschienen, “the return of intelligence: hikari” gibt’s bei ideology. diese art und weise sachen zu releasen war mir bisher neu (auch im netlabel bereich). ich finde den ansatz aber sehr spannend, wenn sich netlabels und die artitst auch untereinander mehr vernetzen.

es gibt durchweg feinsten drum’n'bass zu hoeren, teilweise gepaart mit vocals, jazzy und anderen elementen. so wie man das eigentlich haben will. auch wenn die beiden lp’s auf unterschiedlichen labels erschienen sind, fuegen sie sich doch nahtlos aneinander. die zengineers sind mir ja schon eine weile ein begriff, vor allem durch ihre bisherigen sachen bei ideology. fand ich ja auch immer ganz gut was die jungs da gemacht haben, aber irgendwie hat mir auch immer noch was gefehlt. das hat sich aber mit dieser doppel-lp gundlegend geaendert. das ding hat mit ueber 2 stunden eine beachtliche laenge, rockt aber von anfang bis ende. yeah, d’n'b ist nicht tot!

das bisher beste, was ich von den zengineers gehoert habe.

Djeyran Kulturjournal:Im April 2008 erschienener Release. Drum’n'Bass wie man es nicht oft zu hören bekommt! Spitzenmäßige Qualität und überaus einfallsreiche Kompositionen geben sich hier siegreich die kreativen Hände. 14 Tracks sind ne Menge stuff, da erwartet man auch Hänger oder Luschen. Hier wartet man vergebens. Von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach spannende Musik, im wahrsten Sinne des Wortes ‘intelligent’ gemacht. Ob das den rhythmischen, den gesanglichen oder (seltener) experimentellen Teil betrifft: Hier sind Könner am Werk.

Das ganze ist als Doppel-Release angelegt, eine Novität in der Netlabel-Szene. Spannend daran: die zweite Veröffentlichung gibt’s bei einem anderen Netlabel, nämlich bei musicartistry, da ist der zweite Teil ‘Yamio’ erschienen. Das sind dann nochmal zehn ebenbürtige Werke, von gleicher herausragender Qualität: Variationsreich und mit gelungenen Vocalstellen, eingestreuten Stimmensamples und einem absoluten Gefühl fürs exakte Timing. Lange nicht so was Gutes gehört!

Zintzen:Weil’s so schön war und ungewöhnlich gescheit, kehren wir heute noch einmal zum Netlabel iD.EOLOGY zurück: Wurde mit Michael Hoffmann czz-hoerempfehlunggestern ein intelligent gesponnenes Verständnis des Genres “Ambient” vorgestellt, geschieht dies heute für die Kategorie Drum’n’Bass: Auch hier eine eher feingeistige Variante des Kölner Duos Zengineers, dessen Name nicht zufällig auf Fernöstliches weist. Avancierte Elektronik zwischen Dancefloor und Reflexion: Harte Ecken und krude Kanten stehen mit Vorbedacht nicht auf dem Programm der sanft und elegant bewegten Kölner – gleichwohl wird man der knapp 70-minütigen Release “Hikari” kaum in die konturlose “Lounge” werfen dürfen.
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