[iD.062] DR FREEBS – THE FREEBIE TREAT (LP)

English: There’s quite a variety of doctors out there. One is spinning public opinion, the other has spent six years in Evil Medical School and yet another one has even been travelling through time. But in all the variety of doctors there’s also one who actually is a doctor of variety.

With their first album on iD.EOLOGY the loose collective of consummate musicians proves impressively that they’ve earned their academic degree “summa cum laude”. When musicality and band-attitude meet slick production-skills, then electronic beats, smart sequencer-lines, soulful vocals and timeless piano-, guitar- and brass-riffs flow into one another almost naturally, without any pretentious, eclecticistic sampling-hullabaloo being required. Allowing a loving appreciation for the abundance of musical forms of expression to join in, the emerging songs and tracks just as naturally make the boundaries between genres as diverse as lounge, acid jazz, bigbeat, drum’n'bass, electronica, house and hip-hop dissolve into sheer bliss. Since they also honour their roots, Dr Freebs of course haven’t forgotten to include acknowledgements to funk for providing the umbrella under which all of this has been made possible.

So if you feel like you need to pep up your minds and bodies, instead of a treatment by your average doctor, why not try this LP? After all, besides being a real treat it’s also completely free of charge. Free as Freebs.

Deutsch: Es gibt eine recht große Vielfalt an Doktoren dort draußen. Der eine verdreht die öffentliche Meinung, der andere hat sechs Jahre an der Evil Medical School studiert und ein weiterer ist sogar durch die Zeit gereist. Doch in all der Vielfalt der Doktoren gibt es auch einen, der tatsächlich ein Doktor der Vielfalt ist.

Mit seinem ersten Album auf iD.EOLOGY belegt das lose Kollektiv aus Vollblutmusikern eindrucksvoll, dass es sich den akademischen Grad “summa cum laude” verdient hat. Wenn Musikalität und Bandattitüde auf clevere Produktionsskills treffen, fließen elektronische Beats, smarte Sequencer-Lines, soulige Vocals und zeitlose Piano-, Gitarren- und Bläserriffs ganz ohne bemüht-eklektizistisches Sampling-Gedöns wie selbstverständlich ineinander. Gesellt sich auch noch eine liebevolle Wertschätzung für die Reichhaltigkeit musikalischer Ausdrucksformen hinzu, dann entstehen Songs und Tracks, in denen sich die Grenzen zwischen so unterschiedlichen Genres wie Lounge, Acid-Jazz, Bigbeat, Drum’n'Bass, Electronica, House und Hiphop ebenso selbstverständlich in echtes Wohlgefallen auflösen. Weil sie zudem ihre Wurzeln in Ehren halten, haben Dr. Freebs eine Danksagung an den Funk, der all das als stilistische Klammer zusammenhält, natürlich nicht vergessen.

Wollt Ihr Geist und Körper also mal wieder richtig in Schwung bringen, dann versucht es statt mit einem Besuch beim Onkel Doktor doch einfach mal mit dieser LP. Die ist nämlich nicht nur ein wahre Wohltat, sondern zugleich auch noch völlig kostenfrei. Frei wie Freebs.

01. Missing You

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02. Funkbuster

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03. Luce

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04. MASS

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05. Beautiful

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06. The Love Lounge

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07. Let it shine

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08. Bluetek

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09. Take cover

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10. Changed Game

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11. Citylights

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Duration – 68:02 min. – 320kbit stereo quality

All Tracks composed, recorded, mixed & produced by Dr Freebs

Dr Freebs are:
Micky Gallacher – Production, Keys, Drums, Scratching
Lee ‘Lewah’ Seager – Guitars, Keys, Scratching
Harvey Seager – Trumpet, Sax, Keys
Andrew ‘Soulfish’ Fish – Vocals
Monique ‘Smo’ King – Vocals

Track 4 feat. Steve ’1st base’ Martin – Arrangements
Track 3 & 8 feat. Dave Kirby – Guitars

mastered by Sudio
Artwork by Monsieur J.


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iD.027:
Bangguru – Bang the Guru! (EP)

Electropop/Bigbeat/ Downbeat
  iD.057:
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Pop/Funk/Lounge/ Electro
  iD.033:
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House
  iD.030:
The Sunshine Family – The Love of the Sunshine Family (EP)

Lounge/Chillout
Boulevard Feedback // Blog Response

Bens kleiner Blog:

Die neue iD.eology, „The freebie treat“ von „Dr. Freebs“ ist ein Potpourri der verschiedensten Stile und Genres. Es beginnt funky, für einen Moment meint man Mousse T zu hören, oder war es James Brown? Egal, hier groovt es an allen Ecken und Enden. Dr. Freebs bittet erst auf die Tanzfläche und dann in die Chillout-Area. Es blitzen Ideen von Drum’n Bass und Trip Hop auf und gehen nahtlos in den tiefen Dub über, den man eher bei Supafeed aber nicht bei iD.eology erwartet.
Ich habe selten ein so abwechslungsreiches Album gehört, wie dieses. Und doch haben alle Titel den Groove gemeinsam. Vielen Dank an Dr. Freebs und iD.eology für dieses verfrühte Weihnachtsgeschenk!

Anspieltipp: The Love Lounge, mein persönlicher Favorit, aber der Titel ist wohl eher eine Art primus inter pares, da das ganze Album eigentlich voller Anspieltipps ist.

 

Blogrebellen Kreuzberg:

Big-Beat, funky Uptempo Tracks, House, Drum & Bass, sphärisch elektronische Songs, Downbeat – Dr Freebs decken zwar zahlreiche Genre ab, bleiben dabei ihren Wurzeln – dem Funk – immer treu. Ein auffallend gutes Release, voll gepackt mit 11 sahnigen Tracks auf einem der besten (deutschen) Netaudiolabels: id.eology

 

mkorbit.de:

Von Funkstille (Achtung Wortspiel ;) ) kann hier nicht die Rede sein! Funk und Soul vermischen sich teilweise mit elektronischer 4/4 Tanzmusik und sorgen für Bewegung im Hintern. Überhaupt vermischen sich in diesem Album so viele verschiedene Genres, dass man es nicht so recht in eine Schublade zu stecken weiß, aber genau das macht es aus. Macht gute Laune und einfach nur Spaß!

 

NUMBlog:

Der Titel des Albums macht bereits mehr als deutlich, dass es sich um freie Musik handelt. Mit The Freebie Treat von Dr Freebs legt das Lieblings-Netlabel iD.EOLOGY sein mittlerweile 62. Release vor (Sampler und dergleichen ausgenommen). Das alleine wäre schon eine Leistung, aber viel bemerkenswerter ist die regelmäßig hohe Qualität der Musik und deren absolut stilsichere Auswahl über alle Genregrenzen hinweg. Diesmal ist es ein Funk-Electronica-Acid-Jazz-Big-Beat-House-Chillout-Hybrid-Monster geworden. Was sich wie ein chaotisches Stildurcheinander liest, hört sich überraschend homogen an.

Man muss sich einfach freuen und den Hut ziehen ob der kontinuierlich großartigen Arbeit von iD.EOLOGY. Show them some love und kommentiert hier, wenn euch das Album gefällt. Was es auf jeden Fall tut, wenn ihr regelmäßige Leser dieses Blogs hier seid ;)

 

Marcus E. Henry:

Ein Musikalisch extrem buntes Album welches unmöglich ist in irgendeine Schublade zu pressen , da jeder Song komplett anders ist. Über Jazz und Funk , Ambient zu Techno , Breakbeat zu Lounge , mal instrumental , mal mit Gesang. Das beste ist: Es funktioniert bestens weil Musikalisch von extrem guter und hoher Qualität. Also , alle Scheuklappen runter und sich ganz in diesen bunten Knallbonbon hingeben – es lohnt sich. Ein wunderbares , einfach schönes Album.

 

Ruido Fino Blog:

Dr Freebs para quienes no le conozcan es un productor de drum and bass que en esta ocasión se ha lucido con este material llamado “The Freebie Treat”. El disco recupera lo más exquisito del electro-funk, el acidjazz, el house y el lounge, y lo fusiona con ritmos breakbeat, drum and bass o big beat. Este es un disco divertido y calmado, con tintes coloridos y esencias vintage que te harán hacer pasar un rato bastante ameno. Muy recomendado.

 

From Past to Present

nearly all pictures by Monsieur J., except a few by Resi, Jörg “Projektohr” Isselmann, Antina Michels and a few others.

Deutsch

2000

Im Frühjahr 2000 setzten sich Jörg Friedrichs & Christian Sierpinski zusammen, um ein gemeinsames Label-Projekt zu konzipieren, welches sowohl den Output von befreundeten Musikern als auch Grafikern/Malern/Textern ermöglichen sollte – iD.EOLOGY. Inspiriert durch Labels wie Warp oder Mute, war der Grundgedanke dabei, sich musikalisch nicht auf eine Sparte festzulegen, sondern interessanter Musik jeglicher Art hier ein Zuhause zu geben.
Damals mit im Team bzw. iD-Kollektiv waren die Musiker Smartbrain (jetzt Sudio), die Konsumkinder (inzwischen Teil der Broke Gringos), Oddjob und Yakitorih sowie die Grafiker Pevy, One!man, René Rothmann und eben Sir Pinski. Volker Tripp, später festes Mitglied im Label-Team, verfasste schon damals erste Texte für Präsentationen wie z.B. eine erste Label-Präsentation mit Hörproben, die als Datentrack für eine erste Label-Compilation gedacht ist.
Während Christian „Sir Pinski“ diverse Gestaltungskonzepte für unsere Website ausprobierte, erscheint das Album der Konsumkinder (Slomo & Lanze a.k.a. LAH) als Selfmade-CD-R, gestaltet von René Rothmann, erhältlich bei ein paar Kölner Plattenläden.

2001

Es erscheint das Oddjob-Album “Heautoscope” , welches über Bjoern Lynnes Seite vertrieben wird. Phil Harmony a.k.a. Cuebism sowie ein weiterer alter Bekannter namens Elliptic stossen ebenfalls ins Kollektiv. Der Kölner MC Sel gesellt sich zu den Konsumkindern und zusammen gründen sie die „Zelle 11“, um kurze Zeit später ihr erstes (und ebenfalls einziges) Album „Schweiss & Tränen“ als CD-R im Kölner Underground zu vertreiben. Einige kleinere Auftritte folgen in Köln & sowie eine Teilnahme an einem Stuttgarter Hiphop-Jam.
Nach diversen geänderten Designs für unsere Seite entstehen 2002 die „Heads“, die fortan Trademark fürs Label werden.

2002

Durch ein fatalen Festplatten-Crash gehen nahezu alle wichtigen Daten für den anstehenden Launch der Webseite verloren.
Slomo gründet mit dem befreundeten Musiker Max das Dub-Projekt „Green Planet“, dessen Output ebenfalls über iD.EOLOGY veröffentlicht werden soll (eine geplante erste EP wurde durch den Wegzug von Max aus Köln leider nie fertig, erstmalig kann man eines der Stücke auf der iD.classics001 hören)

2003

Als die Zelle11 auf Tim und seine Broke Gringos aus Köln/Bottrop stößt, schließen sie sich ihnen an. Moritz Sauer trifft auf die iD-Crew und ist vom Output begeistert. Er bietet seine Hilfe beim Programmieren der Internet-Seite an und bringt Brigitte Bijoux und Elektrokill mit ins Musiker-Team. Im August 2003 zur Popkomm. in Köln erscheint die erste Online-Compilation Feu’netik zum kostenlosen Download. Masterings werden von Andreas Triller und Jörg „Projektohr“ Isselmann gemacht.
Schon nach gerade mal 4 Veröffentlichungen stoßen weitere Musiker mit ins Team, Julian Petrin aus Hamburg und NK aus der Nähe von Nürnberg, deren erste Beiträge auf der Weihnachtscompilation id.005 – Gifts from the Gifted gehört werden können.

2004

Erste Radio-Interviews folgen (KölnCampus & Tinitusstadl auf Tide,Hamburg), und sowohl weitere Kölner Neuzugänge wie Ate One & Seak One von der weltweit bekannten Graffiti-Combo CNS-Crew sowie die australische Band Velure kommen ins iD-Team.
Nach Live-Auftritten auf der ersten Netlabel-Night organisiert von Tokyo Dawn Records zusammen mit weiteren Netlabeln wie Thinner, Stadtgruen und Parkstudios und einem Vortrag über Netlabel auf der kölner c/o-pop von Christian Sierpinski und Moritz Sauer verlässt letzterer das Label-Team wieder, um sich künftig mehr seinen journalistischen Arbeiten und seinem Phlow-Projekt widmen zu können.
Weitere neue Artists wie Resi aus Düsseldorf, Jasmin aus Münster, Deep Motions aus Russland, Glander aus Berlin, Rupert sowie Authist & Dub One!, ebenfalls alle aus Berlin, Monomatik und Phour Trakk aus Köln, Bangguru aus Portugal sowie ein ebenfalls alter Kumpel aus Demoszene-Zeiten, Sire aus Hamburg, veröffentlichen Arbeiten auf iD.EOLOGY.

2005

Gleich zwei Label-Parties im grossen Stil werden organisiert: Die iD.EOLOGY-Hiphop-Nacht mit Künstlern wie Ate One & Band, Slomo, Fleur Earth, dem Broke Lovers Sextet, MC Sel und DJ Lars Arens a.k.a. Soulkrates im Frühjahr sowie zur c/o-pop im August im Rahmen der „Deutschlandreise“ iD.EOLOGY vs. Stadtgruen mit Monomatik, Dual Perception (a.k.a. Sudio & Elliptic) und Marcin Mandola. Resi veröffentlicht, nachdem sie bereits schon einige Cover-arbeiten für unsere Veröffentlichungen gemacht hat, ihre erste Slideshow in unserer Designers Lounge. Zudem veröffentlicht Jan Gleichmar a.k.a. Disrupt seine erste EP „Jah Bit Invasion“ bei uns. Mit „Never mind the industry, here´s iD.EOLOGY“ zeigen wir auf einer grossen Doppel-compilation unserer gesamte musikalische Spanbreite, das Cover hierzu wurde von der Graffiti-Größe Seak One gemacht. Fleur Earth aus Köln veröffentlicht ihre erste Solo-EP namens „Zirkular“ auf unserem Label. Ende des Jahres, pünktlich zur Weihnachtszeit, geht unser iD-store online.

2006

Nachdem wir in den De:Bug-Lesercharts auf Platz 5 der beliebtesten Internet-Label gekommen sind, ergänzen wir auf unserer Seite neue Funktionen wie ein Forum und Booking-möglichkeiten. Ostern geben wir dann in der Villa in Berlin eine große Labelparty über zwei Floors, auf denen das Fleur Earth Experiment seinen ersten großen Auftritt hat. Zudem spielen das Broke Lovers Sextet, MC Sel, Lunte, Disrupt, Monomatik und erstmalig für unser Label Alice Rose. Wie üblich kann man sich zudem Ausstellungen aus unserer Designers-Lounge anschauen, mit Arbeiten von Resi, Sir Pinski, One!man, Pevy und Ninne. Es folgt eine weitere Label-Party, die Beatkatapult in Essen, sowie Auftritte auf grossen Veranstaltungen wie der Netaudio06 in London oder der BergischBreaks. Wir präsentieren stolz die erste Veröffentlichung der Zengineers auf iD.EOLOGY sowie unsere ersten EPs der neuzugänge Sunshine Family und Lash. Wir werden für die DVD „We built this city“ interviewt, eine Dokumentation über elektronische Musik aus Köln, auf der ausserdem namhafte Künstler und Label wie Mouse on Mars, Kompakt, Basswerk, Can, Hans Nieswandt u.a. vertreten sind.

2007

Radioairplay auf EinsLive (Köln), Radio Fritz (Berlin) sowie inzwischen in den gängigen Netlabel-Podcasts ermutigen uns dazu, zusammen mit Dakkord-Records (dem Vinyl/CD-Label der Brokes) einen Showroom auf der diesjährigen c/o-pop anzumieten. Neben einer Menge Infos wie Labelflyer, Karten, Sticker, Merchandise, Ausstellung der Designers-Lounge etc. gibt’s am Haupttag dick Livemusik von Fleur Earth Experiment, Disrupt, Dual Perception und Lunte sowie eine Videopremiere vom neuesten Clip von Slomo und LAH. Es folgen weitere Radiointerviews für z.B. Köln Campus oder den SWR2.
Unsere erste kommerzielle Veröffentlichung erscheint, die Compilation „Music is about People 2“, eine limitierte CD mit Künstlern wie Alice Rose, Disrupt, Fleur Earth, Bangguru, Monomatik, NK, Highfi_delity, Zengineers, den Broke Gringos und michL bridge.
Im Herbst nehmen wir mit einigen Artists am grossen Berliner Netaudio-Festival teil, es gibt zudem einen Vortrag von Volker Tripp zum Aufbau und den Vorteilen eines Netlabels.

2008

Mit Jeckich & Jöckich präsentieren wir stolz unsere erste NuSkool-Karnevals-Veröffentlichung, und mit „Frames“ veröffentlicht ein weiterer alter Demoszene-Freund, Kosmonaut, seine erste EP bei uns. Weigl & Hoffmann stossen ebenfalls mit ins iD-Team, genauso wie das 8-Bit-Partyrockmonster Das Timbo. Auf unserer ersten, neuen Genre-Compilation namens „iD.EOLOGY – because best things are free“ veröffentlicht das neue Krauthop-Projekt von Comfort Fit (Tokyo Dawn) und Tide (ehemals 3P) namens Grüün seine ersten beiden Tracks. Weitere Neuzugänge sind Niwa aus Holland, Katrah-Quey aus New Orleans sowie Soulkrates aus Köln, ein ebenfalls alter Bekannter von Cuebism und Monsieur J. aus iD-Gründertagen. Monomatik lösen sich als Band auf und veröffentlichen ihre letzte gemeinsame EP.
Im Herbst veröffentlichen wir unsere 50ste reguläre Veröffentlichung sowie einen nostalgischen Rückblick auf unsere Anfangstage mit der „Frühwerk“-Compilation, auf der erstmals auch alte, bislang nicht regulär veröffentlichte Stücke unserer Artists zu finden sind.

STROBOTONE

English: Everyone is an eclectist. Personality is a patchwork of impressions, experiences and sensations that one integrates on a daily basis and that makes every single human being unique.

Strobotone has understood this all too well and makes it a principle of his music in regard to both style and content. Since his initial contact with synthesizers at the early age of nine, he has been fascinated by the possibility of adding an individual character and personality to sounds by modulating different parameters. Homecomputers like the C64 and the Amiga expanded this freedom and at the same time offered Strobotone an ideal creative environment for the release of his first productions under the handle “xni” in the shape of the early 90′s demoscene. The sample-based approach of genres like Detroit techno, Chicago House and drum’n'bass continue to be as much of an inspiration to him like the sweaty energy of funk, the fine sophistication of electronica, the limitless leeway of ambient and the majestic pathos of sci-fi soundtracks.

Strobotone blends all these impressions, experiences and sensations into crisp, energetic, melodic, tangible and funky pop-tracks that couldn’t be any more eclectic and couldn’t care less about the rules of genres. In all this, his main focus is not on academic reflections or highbrow experiments with styles but on the human element in electronic music. Or simply the joy of being alive.

Deutsch: Jeder Mensch ist Eklektiker. Die Persönlichkeit ist ein Patchwork der Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse, die man tagtäglich integriert und deren individuelle Kombination jeden Menschen einzigartig macht.

Strobotone hat das nicht nur sehr gut verstanden, er wendet dieses Prinzip formal wie inhaltlich auch auf seine Musik an. Seit dem Erstkontakt mit Synthesizern im zarten Alter von neun Jahren fasziniert ihn die Möglichkeit, durch die Modulation verschiedener Parameter neue Klänge zu erzeugen und ihnen einen eigenen Charakter, eine individuelle Persönlichkeit zu verleihen. Heimcomputer wie der C64 und der Amiga erweiterten diese Freiheiten und boten Strobotone mit der Demoszene der frühen 90er Jahre zugleich ein ideales kreatives Umfeld, in dem er seine ersten Produktionen unter dem Pseudonym “xni” veröffentlichen konnte. Der sampling-basierte Ansatz elektronischer Genres wie Detroit Techno, Chicago House und Drum’n'Bass ist für ihn immer noch ebenso inspirierend wie die verschwitzte Energie des Funk, die feingeistigen Konstrukte von Electronica, der uferlose Freiraum bei Ambient und das majestätische Pathos von Sci-Fi Soundtracks.

All diese Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse verschmilzt Strobotone zu krispen, energetischen, melodischen, greifbaren und funkigen Pop-Tracks, die einerseits nicht eklektischer sein und sich andererseits nicht weniger um Genre-Grenzen scheren könnten. Bei alledem geht es ihm nie um akademische Betrachtungen oder abgehobene Stilexperimente, sondern um das menschliche Element elektronischer Musik. Oder ganz schlicht um den Spaß am Leben.

Releases:
iD.067 “Flashback Forward” LP

DUB ONE!

Berlin / Germany

English: Ever since Dub One! first laid his then tiny hands on some keys at the early age of 5 he has been addicted to music. After a phase of teenage megalomania and juvenile confusion with the fervent wish to become a world renowned jazz pianist had passed, Dub One! wisened up and started producing dub music in 1998.

From 2004 to 2008 he worked on the co-op project “Authist & Dub One!” together with a:urban. Their albums on iD.EOLOGY and musicartistry brought them considerable acknowledgement in the scene and a wealth of positive, inspiring feedback.

Returning to his roots and coming closer to his very own musical self, Dub One! touches on jazz, jazz-rock and funk as well as downtempo, dub, reggae and triphop on his solo albums. Unlike some stylistic hardliners, he has understood all too well that personality is a product of fusion – and that’s why authentic music coming from the heart will always carry that multi-faceted, open-minded vibe.

Deutsch: Seitdem Dub One! im zarten Alter von 5 Jahren erstmals seine damals noch kleinen Händchen auf Klaviertasten legte, ist er süchtig nach Musik. Nachdem eine Phase pubertären Größenwahns und juveniler Zerwirrnis mit dem fiebrigen Wunsch, ein weltbekannter Jazz Pianist zu werden, verstrichen war, besann er sich eines Besseren und begann im Jahr 1998 Dub zu produzieren.

Von 2004 bis 2008 arbeitete er gemeinsam mit a:urban an dem Co-Op Projekt “Authist & Dub One!”. Ihre Alben auf iD.EOLOGY und musicartistry brachten dem Duo neben beträchtlicher Aufmerksamkeit in der Szene auch einen Haufen überaus positiven, inspirierenden Feedback ein.

Auf seinen Solo-EPs vermischt Dub One! Anleihen bei Jazz, Jazz-Rock und Funk mit Einflüssen aus Downbeat, Dub, Reggae und Trip-Hop und kehrt damit nicht nur zu seinen Wurzeln zurück, sondern nähert sich seinem eigenen musikalischen Selbst auch immer weiter an. Denn anders als einige stilistische Hardliner hat Dub One! nur allzu gut verstanden, dass eine Persönlichkeit ein Fusionsprodukt ist. Daher trägt authentische Musik, die vom Herzen kommt, auch stets genau diesen vielschichtigen, aufgeschlossenen Vibe mit sich.

Releases:
iD.047 “Dubplates from the Madhouse” EP
iD.050 “Re-iD.d 2″ Compilation (2 remixes)
iD.065 “Blow Dubs” EP

TRACING ARCS

Ramsgate and Liverpool / UK

English: Started in the mid 90s, Tracing Arcs conspired to mix the elements that they said wouldn’t. A respect and love for the “out there” of Miles electric period, the fragile beauty of David Sylvian and The Blue Nile, that film score you heard that said more or married the images into something else. The sound adventures of Eno, Jon Hassel, & Michael Brook. The exploratory jazz/dub of John Martyn.

Fran Kapelle – vocals/lyrics. Worked as a session & backing singer with many artists such as Brian Kennedy, Ian Shaw, An Emotional Fish, Eddie Reader, Mary Coughlan, Carol Grimes and the film ‘The Commitments’.

Paul H.Addie – keyboards/programming

Special guest: Terry Pack – double bass. Previously bass player with The Enid, numerous session work with many artists/genres, including Johnny Marrs, and some of the best UK & European jazz artists.

The Arcs have appeared on the ‘best of’ for Future Music magazine, and played support to bands such as Olive, The Cranes, as well as headlining themselves, at many venues incl The Powerhaus, Create Festival etc. They have been commissioned to write music both for the theatre and contemporary dance, and have had their works performed at The Riverside Theatre in London, other london and S.E England theatres, and in Milan. The Loop Dance Co, also performed to their works, and the Arcs have also written and performed at Art Installations/festivals.

Releases:
iD.063 “Eye See You” LP

Contact / Demos

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